EU-Maschinenrichtlinie 2006/42/EG

Wir beraten Sie bei der erfolgreichen Umsetzung der EU-Maschinenrichtlinie. Die Maschinenrichtlinie regelt das Inverkehrbringen von Maschinen in den Europäischen Wirtschaftsraum (EWR). Sie verfolgt das Ziel, das Sicherheitsniveau und grundlegende Sicherheitsanforderungen an Maschinen in den Mitgliedstaaten zu vereinheitlichen, beizubehalten oder zu verbessern. Der europäische Gesetzgeber schreibt nicht vor, "wie" die Bedingungen erfüllt werden. Er fordert jedoch von der Industrie, "dass" sie erfüllt und die Zielvorgaben im Produkt verwirklicht werden.

Die Maschinenrichtlinie muss vom Hersteller erfüllt werden.

Bei Verstössen:
  1. Zivilrechtliche Schritte
  2. Strafrechtliche Ermittlungen/Verfahren nach öffentlichem Recht gegen Verantwortliche(Geschäftsführer, Leiter, Entwickler)
  3. Stillegung der Maschine(n) des Typs im EWR
  4. Imageschaden

Ca. 2/3 der Maschinen erfüllen die Richtlinie nicht.

Genau hier liegt eine reale Problematik an der die meisten Firmen in der Realität bei der "erfolgreichen" Umsetzung scheitern. Ist die Maschinenrichtlinie nicht eingehalten, ist die Maschine rechtlich unzulässig. In diesem Fall wird die Marktaufsicht den Warenvertrieb zunächst unterbinden. Sofern Personenschäden entstanden sind, sind zivil- und / oder strafrechtliche Verfahren die Folge. Dies bringt in der Regel hohe Kosten und –wirtschaftlich viel bedeutender– ein Negativimage mit sich.

EU-Maschinenrichtlinie 2006/42/EG